NEWS & PRESSE

29.04.2019

Multimedialer Technikjournalismus gesucht – Bewerbungen für den Journalistenpreis PUNKT bis 13. Mai

Bis zum 13. Mai 2019 können sich Journalisten, Blogger, Entwickler, Webdesigner und Redaktionsteams für den Journalistenpreis PUNKT bewerben, der mit 5.000 Euro dotiert ist. In diesem Jahr zeichnet acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften innovative Online-Formate aus. Beiträge sollten die multimedialen Darstellungsmöglichkeiten im Internet nutzen. Auch Nominierungen Dritter sind möglich.

Wenn Technikjournalismus die vielfältigen Möglichkeiten des Internets auslotet, entstehen zukunftsweisende Projekte. Die besten prämiert acatech mit dem Journalistenpreis PUNKT in der Kategorie Multimedia. In der vergangenen Ausschreibungsrunde wurde der Beitrag „Der Facebook-Faktor“ ausgezeichnet: Mit der fundierten, ansprechenden und interaktiven Aufbereitung eines Technikthemas überzeugte das Team um Jannis Brühl, Katharina Brunner und Sabrina Ebitsch von der Süddeutschen Zeitung die Jury.  

Mit dem PUNKT würdigt acatech journalistische Beiträge, die den gesellschaftlichen Diskurs über Technologien unterstützen. Nachdem im letzten Jahr herausragende technikjournalistische Texte prämiert wurden, zeichnet die Akademie in diesem Jahr wieder Projekte aus, die Technikthemen über das Zusammenspiel von verschiedenen Kanälen wie Text, Bild, Video und Audio anschaulich vermitteln. Dabei legt die Jury besonderen Wert auf die Integration interaktiver und partizipativer Elemente.

Die Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Journalismus, Multimedia und Wissenschaft, kürt die besten Formate. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden bei der acatech Festveranstaltung am 15. Oktober 2019 in Berlin ausgezeichnet.

Die Mitglieder der Multimedia-Jury sind:

  • Dr. Nicola Balkenhol, Leiterin der Abteilung Multimedia-Online, Deutschlandradio
  •  Dr. Werner Barg, Vertretungsprofessor für Audiovisuelle Medien, Abteilung für Medien und Kommunikationswissenschaften im Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs, Professorin für Textlinguistik und Technikkommunikation am Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft, RWTH Aachen und acatech Mitglied
  • Jens Radü, Leiter des Multimedia-Teams, Der Spiegel
  • Prof. Christiane Riedel, Geschäftsführender Vorstand, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
  •  Prof. Dr. Andreas Schümchen, Professor für Journalistik, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Sandra Valentin, Executive Director, ]init[ AG für digitale Kommunikation
  • Markus Weißkopf, Geschäftsführer, Wissenschaft im Dialog gGmbH

14.03.2019

Journalistenpreis PUNKT 2019: Jetzt für die Kategorien Multimedia und Foto bewerben

Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in eine neue Runde: In diesem Jahr wird der PUNKT in den Kategorien Multimedia und Foto verliehen. Zusätzlich vergibt die Akademie ein Fotostipendium zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Fotos können bis zum 15. Juli eingereicht werden, Einsendeschluss für Multimediabeiträge ist der 13. Mai. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 15. Oktober auf der acatech Festveranstaltung ausgezeichnet.

Journalistinnen und Journalisten, die technologische Entwicklungen verständlich erklären und einordnen, stärken die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Technik und Innovation. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften verleiht deshalb jährlich den PUNKT, einen Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie. Besonderen Wert legen die Jurys auf eine inhaltlich präzise, allgemeinverständliche, ästhetische und originelle Aufbereitung technischer Themen.

In der Kategorie Multimedia werden journalistische Online-Formate ausgezeichnet, die über das Zusammenführen verschiedener Kanäle wie Text, Bild, Video und Audio Technikthemen originell vermitteln. In der Kategorie Foto können bis zu drei Einzelbilder und/oder eine Fotoserie eingereicht werden. acatech vergibt 2019 darüber hinaus ein Stipendium für eine Fotoreportage zum Thema „Künstliche Intelligenz“ und ihre Anwendung in der Praxis.

Ab sofort sind Bewerbungen in den folgenden Kategorien möglich:

  • Kategorie Multimedia – Eigenbewerbung oder Nominierung Dritter
    Bewerbungsschluss: 13. Mai 2019
  • Kategorie Foto – Eigenbewerbung mit bis zu drei Einzelbildern und/oder einer Fotoserie
    Bewerbungsschluss: 15. Juli 2019
  • Fotostipendium zum Thema „Künstliche Intelligenz“ – Einsendung eines Exposés, das die Projektidee beschreibt
    Bewerbungsschluss: 15. Juli 2019


Expertinnen und Experten aus den Bereichen Journalismus, Multimedia, Fotografie und Wissenschaft bilden die Jurys und entscheiden über die besten Beiträge. Die Gewinner werden auf der acatech Festveranstaltung am 15. Oktober 2019 in Berlin geehrt.

Die Kategorie Text in den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ wird – alternierend mit Multimedia und Foto – 2020 wieder ausgeschrieben.


09.10.2018

Helga Rietz-Pankoke (NZZ) und Wolfgang Richter (GEO) gewinnen Preis für Technikjournalismus PUNKT

Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in diesem Jahr an Helga Rietz-Pankoke für „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung) und Wolfgang Richter für „Dieser Apparat könnte bald ihr Bankkonto knacken“ (GEO). Die PUNKT-Jury würdigt die technisch fundierte Darstellung der Themen – Lärmemission durch Flugverkehr sowie Quantencomputing. Beide Beiträge beleuchten ausgewogen und eindrücklich den Einfluss von Technik auf Individuum und Gesellschaft. Die Preisträgerin und der Preisträger werden am 16. Oktober auf der acatech Festveranstaltung ausgezeichnet.

Was macht Fluglärm mit dem Schlaf der Anwohner? Wie viel Lärm ist zu viel? Helga Rietz-Pankoke beleuchtet in „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung) den Einfluss des nächtlichen Flugverkehrs und seiner Lärmemissionen auf den Alltag der Menschen. Im Mittelpunkt steht eine Feldstudie eines Forscherteams des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Jury lobt die spannende Erzählweise sowie die eindrückliche Darstellung der technischen Verfahren der Polysomnographie, also der Untersuchung unterschiedlichster Körperfunktionen während des Schlafs. Helga Rietz-Pankoke zeigt fundiert und anschaulich, wie das Forschungsprojekt Methoden aus Medizin, Biologie, Psychologie und Akustik verbindet. Auf vorbildliche Art und Weise erweitert sie diesen Forschungseinblick um gesellschaftliche Dimensionen: Fluglärm als Politikum und als aktuelles Thema des öffentlichen Diskurses.

Dagegen widmet sich Wolfgang Richter einer Technologie, die erst in Zukunft zum Einsatz kommt und sich an der Grenze des menschlich Begreifbaren abspielt. In seinem Beitrag „Dieser Apparat könnte bald ihr Bankkonto knacken“ (GEO) gelingt es ihm, das ebenso komplexe wie visionäre Thema Quantencomputing verständlich darzustellen. Dabei arbeitet Wolfgang Richter nach dem Urteil der PUNKT-Jury neutral und frei von Übertreibungen die technologischen Grundlagen und den Entwicklungsstand des Quantencomputings, das radikale Veränderungspotenzial für Bereiche wie künstliche Intelligenz und Chemie sowie die Auswirkungen auf Sicherheitssysteme heraus. Gerade angesichts der inhaltlichen Tiefe des Beitrags hebt die Jury die sprachliche Qualität und das Lesevergnügen hervor.

Mit 156 Bewerbungen verzeichnet der Journalistenpreis PUNKT in diesem Jahr einen erneuten Einsenderekord. Die PUNKT-Jury hat herausragende Beiträge nominiert, unter denen Sie dann die Preisträgerin und den Preisträger bestimmt hat.

Folgende Beiträge waren für den PUNKT 2018 nominiert:

Nominierte der Sparte „Tageszeitung“

  • Marc Hasse: „Hamburgs nächste Elbphilharmonie?“ (Hamburger Abendblatt)
  • Helga Rietz-Pankoke: „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung)
  • Marlene Weiß: „Der Weg zur Sonne“ (Süddeutsche Zeitung)

Nominierte der Sparte „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“

  • Moritz Aisslinger: „Kann er Gedanken lesen?“ (Die Zeit)
  • Franziska Meister: „Wir essen keine Batterien“ (WOZ Die Wochenzeitung)
  • Wolfgang Richter: „Dieser Apparat könnte bald Ihr Bankkonto knacken“ (GEO)

Die Mitglieder der Text-Jury

  • Volker Markus Banholzer, Studiengangsleiter Technikjournalismus/Technik-PR an der Technischen Hochschule Nürnberg
  • Lilo Berg, Geschäftsführerin Lilo Berg Media und ehemalige leitende Redakteurin der Berliner Zeitung
  • Varinia Bernau, Ressortleiterin Innovation & Digitales der WirtschaftsWoche
  • Heidi Blattmann, ehemalige Ressortleiterin Wissenschaft der Neuen Zürcher Zeitung
  • Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen der Süddeutsche Zeitung
  • Andreas Kablitz, Institutsdirektor Romanisches Seminar an der Universität zu Köln
  • Norbert Lossau, Chefkorrespondent Wissenschaft bei Die Welt – Welt am Sonntag
  • Alexander Mäder, freier Wissenschaftsjournalist und Professor an der Hochschule der Medien
  • Helmut Markwort, ehemaliger Herausgeber des Focus
  • Joachim Müller-Jung, Ressortleiter Natur und Wissenschaft der Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Günther Schuh, geschäftsführender Direktor Werkzeugmaschinenlabor WZL an der RWTH Aachen

Mit dem PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie prämiert acatech Journalistinnen und Journalisten, die Technik fundiert, verständlich, kreativ und kritisch auf den Punkt bringen und damit die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Technik und Innovation stärken. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Kategorien Multimedia und Foto werden – alternierend mit der Kategorie Text – wieder im kommenden Jahr ausgeschrieben. Weitere Informationen zum PUNKT finden Sie unter www.journalistenpreis-punkt.de und auf Facebook.