NEWS & PRESSE

26.04.2011

PUNKT-Einsendeschluss für Textbeiträge in vier Wochen

Mit dem Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT, den acatech - DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN 2011 zum siebten Mal vergibt, werden exzellente Arbeiten von Journalisten und Fotografen ausgezeichnet, die innovative Technologien originell und anschaulich darstellen. Die Einsendefrist für die Kategorie Text endet am 23. Mai 2011.

Seit 2005 prämiert der PUNKT herausragende Beiträge in den Sparten Tageszeitung und Magazin, Einzelfoto und Fotoserie. Darüber hinaus lobt die Akademie erstmals ein Fotostipendium für eine Technikreportage aus. Mit dem Förderpreis sollen anspruchsvolle Ideen mit Technikbezug unterstützt werden. Beispielhafter Technikjournalismus in Bild- und Textform ist für einen ausgewogenen öffentlichen Diskurs von zentraler Bedeutung und kann nach den Worten von acatech Präsident Henning Kagermann die Technikwissenschaften aus den Laboren zu den Menschen transportieren: „Mit dem PUNKT möchten wir diese Leistung würdigen.“

Noch bis zum 23. Mai 2011 läuft die PUNKT-Ausschreibung in der Kategorie Text. Bewerbungen für die Kategorie Foto und das Fotostipendium können bis zum 16. August 2011 eingereicht werden. Die Dotierung für die vier Preise und das acatech Fotostipendium beträgt je 5.000 Euro. Die Gewinner werden von hochrangig besetzten Jurys gekürt und auf der acatech Festveranstaltung am 18. Oktober 2011 feierlich geehrt. Bei besonderer Leistung über die etablierten Kategorien hinaus kann ein Sonderpreis verliehen werden.


28.02.2011

PUNKT 2011: acatech vergibt Preise für Technikjournalismus, Technikfotografie und erstmals ein Fotostipendium

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften verleiht 2011 zum siebten Mal den Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT. Eine hochrangig besetzte Jury zeichnet Arbeiten von Journalisten und Fotografen aus, die Themen mit Technikbezug originell darstellen und einen besonderen Zugang zu innovativen Technologien eröffnen. Neben Auszeichnungen für das beste Einzelfoto, die herausragende Fotoserie und exzellente Beiträge in den Sparten Tageszeitung und Magazin lobt die Akademie erstmals auch ein Fotostipendium für eine Technikreportage aus. Die Preise und das Stipendium sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Bewerbungen für den PUNKT können ab sofort eingereicht werden.

Als unabhängige Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland setzt sich acatech dafür ein, dass technologische Fragestellungen in der Öffentlichkeit sachlich und auf informierter Basis diskutiert werden können. Journalismus, der Technik in Bild- oder Textform kreativ und ausgewogen in Szene setzt, leistet dazu nach den Worten von acatech Präsident Henning Kagermann einen wichtigen Beitrag: „Hervorragende Technikjournalisten und -fotografen bauen Brücken von den Entwicklungslaboren zu den Menschen. Sie zeichnen ein differenziertes Bild von Technologien, die unsere Gesellschaft prägen. Mit dem PUNKT möchten wir diese Leistung würdigen.“

Das zusätzlich ausgeschriebene acatech Fotostipendium fördert Fotografen, die die Jury mit ihrer Idee für eine Fotoreportage mit Technikbezug überzeugen. Der Förderpreis soll anspruchsvolle Vorhaben unterstützen, die sich sonst nicht realisieren lassen. Ab sofort können Bewerbungen in den folgenden Kategorien eingereicht werden:

Kategorie Text
(Bewerbungsschluss 23. Mai 2011)

  •  Tageszeitung
  •  Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung

Kategorie Foto
(Bewerbungsschluss 16. August 2011)

  • Einzelfoto
  • Fotoserie
  • Fotostipendium

Hochkarätig besetzte Jurys für Text und Foto küren die vier besten Beiträge und entscheiden über die Vergabe des Stipendiums. Für besondere Leistungen außerhalb der etablierten Preiskategorien können sie einen Sonderpreis vergeben. Die Preisträger werden auf der acatech Festveranstaltung am 18. Oktober 2011 im Konzerthaus in Berlin vor prominentem Publikum ausgezeichnet. Ehrengast der Veranstaltung war im vergangenen Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Der acatech PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie zeichnet seit 2005 den jeweils besten Wort- und Bildbeitrag aus, der technische Themen sprichwörtlich auf den Punkt bringt. Die vier Preise und das acatech Fotostipendium sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Informationen zum acatech PUNKT 2011, dem Fotostipendium sowie einen Upload für Bewerbungen finden Sie auf dieser Website.

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Technikjournalistische Beiträge in den Preiskategorien Fernsehen und Hörfunk können beim "Ernst-Schneider-Preis - Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft - Stifter: Industrie- und Handelskammern" eingereicht werden: www.ernst-schneider-preis.de


19.10.2010

Kölner Volontärin gewinnt Technikjournalismuspreis PUNKT 2010 – Preisverleihung bei Festveranstaltung mit Kanzlerin Angela Merkel

Die Gewinner des PUNKT 2010 stehen fest: Hannah Schneider wird in der Sparte Tageszeitung für ihre Serie „Ab an die Steckdose“ (Kölner Stadt-Anzeiger) mit dem Preis für Technikjournalismus ausgezeichnet. Zum ersten Mal prämiert acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften damit einen Wettbewerbsbeitrag, der während eines Volontariats entstanden und veröffentlicht worden ist. Zweiter Preisträger der Kategorie Text ist Gerald Traufetter, Redakteur des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL. Sein Beitrag „Captain Computer“ überzeugte die Jury in der Sparte Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung. Der Preis in der Kategorie Foto geht erneut an Bernd Müller für sein Einzelfoto „Implantat zur Früherkennung von Epilepsie“. In diesem Jahr prämiert die Fotojury die Sparte Fotoserie nicht – stattdessen lobt acatech einen Förderpreis für eine Technikserie aus. Der PUNKT ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Prominenter Ehrengast der acatech Festveranstaltung im Konzerthaus Berlin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Hannah Schneider nimmt ihre Leser für eine Woche mit – auf eine lautlose Reise im Elektroauto durch Köln. Erschreckte Fußgänger, Strom aus der Imbissbude und ein 50 Meter langes Stromkabel als permanenter Begleiter: Elektromobilität fühlt sich anders an als bisherige Formen der Mobilität. Hannah Schneider gelingt es in ihrer Serie „Ab an die Steckdose“, diesen Unterschied anschaulich und plastisch zu machen. Als besonderes Plus wertet die Jury außerdem, dass der Kölner Stadt-Anzeiger als Regionalzeitung Raum für eine Technikserie bietet, und dass Hannah Schneider den Siegerbeitrag in ihrer Zeit als Volontärin verfasst hat. Die Preisträgerin: „Für meinen Erfahrungsbericht mit dem Elektroauto habe ich eine Menge positiver Rückmeldungen erhalten – obwohl ich eigentlich keine Technikjournalistin bin.“ 

Gerald Traufetters Artikel über die moderne digitale Flugzeugsteuerung „Captain Computer“ (DER SPIEGEL) besticht nach Auffassung der Jury durch große technische Detailtiefe, die gleichzeitig auch für Laien gut verständlich ist. Im Mittelpunkt seines ausgewogenen Beitrags steht die Frage, wie weit Computer in der modernen Luftfahrt die Kontrolle über Passagiermaschinen übernehmen dürfen. Denn hat „der Pilot die Kontrolle an den Computer erst einmal verloren, erscheint er so hilflos wie jeder ganz normale PC-Benutzer“, schreibt Traufetter. Er unterschlägt nicht, dass die zunehmende Computerisierung an Bord den Flugverkehr insgesamt sicherer gemacht hat. Gleichzeitig weist seine fundierte Recherche jedoch auf eine Häufung technischer Zwischenfälle hin, die für die Gefahren einer digitalen Überfrachtung im Cockpit sensibilisiert.

Bernd Müller ist erneut Fotopreisträger, diesmal in der Sparte Einzelbild. Sein Foto „Implantat zur Früherkennung von Epilepsie“ zeigt Elektroden-Arrays. Sie helfen, Erregungsherde der Krankheit zu erkennen und – etwa bei chirurgischen Eingriffen – Nerven zu retten. Über Elektroden können sie Nervenzellen elektrisch stimulieren und ihre Aktivität messen. So können Unregelmäßigkeiten der Signalmuster und die Herde der epileptischen Anfälle sehr genau erkannt werden. „Das Motiv erzeugt Neugier beim Betrachter und überrascht durch ungewöhnliche Formen und seinen ausdrucksstarken gelben Farbverlauf“, lobte die Fotojury. Die Aufnahme machte er für das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) an der Universität Freiburg. Bernd Müller wurde bereits 2009 mit dem PUNKT für seine Fotoserie „Sonderforschungsbereich 484 am Institut für Physik der Universität Augsburg“ ausgezeichnet.

Die Jury hat beschlossen, erstmals in diesem Jahr einen Förderpreis in der Sparte Fotoserie auszuschreiben. Der Förderpreis richtet sich an Fotografen, die ihre Ideen rund um angewandte Technik und Wissenschaft in einer Fotoreportage umsetzen möchten. Die Ausschreibungsbedingungen werden in Kürze bekannt gegeben.

Der PUNKT wird seit 2005 jährlich in den Kategorien Text und Foto verliehen. Für die Kategorie Text können Bewerbungen in den Sparten Tageszeitung und Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung eingereicht werden, in der Kategorie Foto in den Sparten Einzelfoto und Fotoserie. Jede Sparte ist mit 5.000 Euro dotiert. Die nächste Ausschreibung beginnt im Frühjahr 2011.