NEWS & PRESSE

04.05.2012

Countdown Journalistenpreis PUNKT 2012: In drei Wochen endet die Einsendefrist für die Textbeiträge

Herausragende Texte, die neue Technologien originell darstellen und für ein breites Publikum greifbar machen, prämiert auch in diesem Jahr der Journalistenpreis PUNKT. Journalistinnen und Journalisten aus Print und Online können ihre Beiträge noch bis zum 21. Mai 2012 einreichen. Der PUNKT ist mit je 5.000 Euro dotiert und wird bei der Festveranstaltung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften im Oktober verliehen.

Mit dem Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT würdigt acatech – Deutsche Akademie der Technik-
wissenschaften seit 2005 außergewöhnliche journalistische und fotografische Werke, die Technik sprichwörtlich auf den Punkt bringen. Neu in diesem Jahr: Erstmals werden auch zukunftsweisende Multimedia-Formate im Online-Bereich ausgezeichnet. Darüber hinaus vergibt die Akademie erneut ein Fotostipendium für eine Technik-
reportage. „Für das Verständnis und die Akzeptanz neuer technischer Entwicklungen brauchen wir einen starken Technikjournalismus“, sagt acatech Präsident und beratendes Jurymitglied Henning Kagermann.

Für die Kategorie Text können sich Journalistinnen und Journalisten sowie Autorenteams noch bis zum 21. Mai 2012 in zwei Sparten bewerben. Der Einsendeschluss für Fotos, Multimedia-Beiträge und Konzepte für das Fotostipendium ist der 13. August 2012.

Die vier Preise und der Förderpreis sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Hochkarätig besetzte Jurys wählen aus allen Einsendungen die besten Arbeiten aus. Die Gewinner werden am 16. Oktober in Berlin geehrt.

Die Mitglieder der Textjury sind:

  • Lilo Berg, Leitende Redakteurin, Berliner Zeitung
  • Heidi Blattmann, Wissenschaftspublizistin und ehem. Ressortleiterin Wissenschaft, Neue Zürcher Zeitung
  • Prof. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, Mitglied des acatech Präsidiums
  • Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung
  • Prof. Dr. Andreas Kablitz, Institutsdirektor Romanisches Seminar, Universität Köln
  • Prof. Dr. Klaus Kornwachs, ehem. Lehrstuhlinhaber Technikphilosophie, BTU Cottbus
  • Dr. Norbert Lossau, Ressortleiter Wissenschaft, Die Welt
  • Helmut Markwort, Herausgeber, Focus
  • Joachim Müller-Jung, Ressortleiter Natur und Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Prorektor für Wirtschaft und Industrie, RWTH Aachen


08.03.2012

PUNKT 2012 startet mit neuer Kategorie Multimedia

Zum achten Mal vergibt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften den Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT. Ausgezeichnet werden beispielhafte journalistische und fotografische Arbeiten, die zukunftsträchtige Technologien spannend darstellen und Innovationen verständlich machen. Neben herausragenden Text- und Bildbeiträgen prämiert die Akademie erstmals auch multimediale Online-Formate. Erneut lobt die Akademie zudem ein Fotostipendium für eine Technikserie aus. Die Dotierung der vier Preise und des Stipendiums beträgt je 5.000 Euro. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden unter www.journalistenpreis-punkt.de.

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften setzt sich für einen faktenbasierten Dialog über zukunftsweisende Technologiefelder ein und möchte das öffentliche Bewusstsein für technische Innovationen schärfen. Hochwertiger Journalismus ist aus Sicht von acatech Präsident Henning Kagermann ein entscheidender Baustein: „Für das Verständnis und die Akzeptanz neuer technischer Entwicklungen brauchen wir einen starken Technikjournalismus, der komplexe Technologien in Text-, Bild- oder multimedialer Form greifbar macht.“

Mit der erstmals ausgeschriebenen Kategorie Multimedia würdigt acatech wegweisende Online-Formate, die Technik mit multimedialen Mitteln in Szene setzen. Interessenten können sich selbst bewerben oder auch Projekte von Dritten nominieren. Das zusätzlich verliehene Fotostipendium bezuschusst die beste Idee einer Technikreportage, die sich ohne Förderung nicht realisieren ließe.

Ab sofort können Bewerbungen in folgenden Kategorien eingesandt werden:

1. Kategorie Text – Sparte Tageszeitung
2. Kategorie Text – Sparte Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung
Bewerbungsschluss 21. Mai 2012

3. Kategorie Foto – Es können Einzelbilder oder Fotoserien eingesandt werden
Bewerbungsschluss 13. August 2012

4. Kategorie Multimedia – Eigenbewerbung oder Nominierung Dritter möglich
Bewerbungsschluss 13. August 2012

5. Fotostipendium – Einsendung eines Exposés
Bewerbungsschluss 13. August 2012

Hochkarätig besetzte Jurys aus Journalisten, Fotografen und Wissenschaftlern wählen die vier besten Beiträge aus und entscheiden über die Vergabe des Stipendiums. Bei besonderer Leistung außerhalb der etablierten Preiskategorien kann ein Sonderpreis vergeben werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden auf der acatech Festveranstaltung am 16. Oktober im Konzerthaus Berlin vor prominenten Gästen geehrt.


18.10.2011

Freie Journalisten dominieren den PUNKT 2011

Mit Susanne Donner, Stefan Thomas Kröger, Rafael Krötz und Thomas Imkamp haben eine freie Journalistin und drei freie Fotografen den PUNKT 2011 gewonnen. Siegerin in der Kategorie Text ist die Wissenschaftsjournalistin Susanne Donner. Ihr Beitrag „Steine fressen“ (WirtschaftsWoche) überzeugte die Jury in der Sparte Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung. In der Kategorie Foto wird Stefan Thomas Kröger für sein Einzelbild „3D-Raum“ (bild der wissenschaft) prämiert. Rafael Krötz gewinnt den Preis für seine Fotoserie „Zettels Traum“ (SZ-Magazin). Das erstmals ausgelobte Fotostipendium erhält Thomas Imkamp für sein Konzept „Das klassische Landschaftsbild im Zeitalter der Technik erneuerbarer Energien“. Die PUNKT-Sparten und auch das acatech Stipendium sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Die Protagonisten in Susanne Donners Artikel „Steine fressen“ (WirtschaftsWoche) sind mikro-skopisch klein: Bakterien, die effizient und umweltschonend wertvolle Metalle aus Gestein lösen. Der Beitrag besticht aus Sicht der Jury durch eine facettenreiche und ausgewogene Darstellung. Im Fokus des Beitrags über modernen Bergbau steht das Thema Biomining. „Ohne Seltene Erden funktioniert kein Handy und startet kein Auto“, erläutert Susanne Donner. Umso größer sei die Bedeutung der winzigen „Recyclinghelfer“ für die Hightechindustrie. Auch dem deutschen Bergbau eröffnen sie neue Perspektiven. Mit ihrer temporeichen Sprache gelingt es Susanne Donner nach Einschätzung der Jury, beim Leser Neugierde für das Potenzial der steinerwei-chenden Mikroben zu wecken.

Stefan Thomas Kröger gewinnt mit seiner Aufnahme „3D-Raum“ in der Sparte Einzelbild. Sein Foto im Wissenschaftsmagazin bild der wissenschaft zeigt einen Mitarbeiter der Wintershall Hol-ding GmbH, der eine spezielle 3D-Brille trägt. In der Hand hält der Wissenschaftler die Fernbe-dienung für eine Animation, welche die Flutung eines Ölvorkommens mit Wasser simuliert. „Un-gewöhnlich, mutig und humorvoll“: Die Jury lobt die plastische Darstellung, mit der Stefan Thomas Kröger ein Gefühl von Nähe erzeugt, das die 3D-Technologie greifbar macht.

Rafael Krötz fotografierte die siegreiche Serie „Zettels Traum“ (SZ-Magazin). Sie illustriert die Technikentwicklung der Autobranche. Collagenwände mit Ideen zu künftigen Fahrzeugmodellen regen eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema an. Flüchtig betrachtet wirken die losen Blätter und Skizzen wie zufällig angeordnet. Auf den zweiten Blick kristallisieren sich die Visionen der Entwickler jedoch deutlich heraus. Die Jury hebt die starke Anziehungskraft der Motive hervor. Beim Betrachter wecken die Aufnahmen von Rafael Krötz das Verlangen, länger in ihnen zu verweilen und Details zu erforschen.

Thomas Imkamp erhält das erstmals ausgeschriebene acatech Stipendium zur Realisierung einer Fotoserie mit Technikbezug. In seiner Fotoreportage „Das klassische Landschaftsbild im Zeitalter der Technik erneuerbarer Energien“ wird Thomas Imkamp dokumentieren, wie sich das Land-schaftsbild in Deutschland im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien verändert. Windrä-der, Solaranlagen – die Veränderung der natürlichen Umgebung berührt viele Menschen. Mit einer Bestandsaufnahme von Nord nach Süd möchte Thomas Imkamp das Bewusstsein für den sich abzeichnenden Umbruch stärken. Eine besondere Herausforderung an das Projekt ist der Jury zu Folge die geplante Umsetzung im Stil der klassischen Landschaftsmalerei – ein Novum in der Fotografie dynamischer technologischer Wenden.