NEWS & PRESSE

01.03.2018

Journalistenpreis PUNKT 2018: Ausschreibung für guten Technikjournalismus startet

München, 1. März 2018. Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in eine neue Runde: Dieses Jahr ist der PUNKT in der Kategorie Text ausgeschrieben. Journalistinnen und Journalisten sowie Autorenteams können sich ab sofort in den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ bewerben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 24. April 2018. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 16. Oktober bei der acatech Festveranstaltung ausgezeichnet.

Mit dem PUNKT prämiert acatech Journalistinnen und Journalisten, die Technik fundiert, verständlich, kreativ und kritisch auf den Punkt bringen. „Neue Technologien verändern unsere Lebenswelt. Es liegt an uns als Gesellschaft, wie wir sie im Sinne der Menschen gestalten. Dafür benötigen wir mehr denn je eine offene und differenzierte Debatte über Technik“, sagte Dieter Spath, acatech Präsident und beratendes Mitglied der Jury. „Mit dem PUNKT würdigt acatech einen gut recherchierten und lebendigen Technikjournalismus, der den gesellschaftlichen Diskurs über Technologien unterstützt.“


Die Themen der bisher ausgezeichneten Beiträge reichen von künstlicher Intelligenz über Big Data bis hin zu Elektromobilität. Zuletzt wurde in der Sparte „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ Reto U. Schneider für seine Reportage „Das Duell“ (NZZ Folio) ausgezeichnet. Darin schildert der Schweizer Journalist seinen Wettstreit mit dem Computer in sechs Disziplinen. Michael Spehr und Lukas Weber erhielten den PUNKT 2016 in der Sparte „Tageszeitung“ für ihre Analyse von Smart Home Technologien in „Die smarte Kapitulation“ (FAZ).
Eine Jury aus Journalismus und Wissenschaft wählt die Gewinnerinnen und Gewinner des Journalistenpreises aus. Sie legt dabei besonderen Wert auf eine inhaltlich präzise, verständliche, ästhetisch ansprechende und originelle Auseinandersetzung mit technischen Themen.

2018 prämiert acatech Beiträge aus der Kategorie Text in den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“, die zwischen 24. Mai 2016 und 24. April 2018 erschienen sind. Beide Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert. Einsendungen können ab sofort und bis zum 24. April 2018 eingereicht werden.

Nähere Informationen zur Bewerbung für den Journalistenpreis PUNKT 2018 finden Sie auf www.journalistenpreis-punkt.de und auf Facebook.


10.10.2017

Journalistenpreis PUNKT geht an Multimedia-Dossier „Der Facebook-Faktor“ und zwei Fotografen

Berlin, 10. Oktober 2017. Die Gewinner des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie stehen fest: In der Kategorie Multimedia überzeugte das Online-Dossier der Süddeutschen Zeitung „Der Facebook-Faktor“ die Jury. Für das Einzelmotiv „Grundlagenforschung“ aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“ wird Sven Döring ausgezeichnet. Das acatech Fotostipendium erhält der freie Fotograf und Fotojournalismus-Student David Carreño Hansen. Die von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften verliehenen Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Mit dem Beitrag „Der Facebook-Faktor“ überzeugte das Team um Jannis Brühl, Katharina Brunner und Sabrina Ebitsch von der Süddeutschen Zeitung die Jury mit der fundierten, ansprechenden und interaktiven Aufbereitung eines hochaktuellen Technikthemas. Kurz vor der Bundestagswahl 2017 vermisst das Datenjournalismus-Projekt den politischen Raum auf Facebook. „Der Facebook-Faktor“ zeigt, wie das so-ziale Netzwerk die politische Meinungsbildung in Deutschland verändert. Animierte Grafiken verorten Par-teien, Medien und politische Milieus auf Facebook. Das Online-Dossier integriert verschiedene Medien wie Text, Infografik, Animation und Erklärvideo. Darüber hinaus können Nutzer ihre eigene Facebook-Seite im politischen Raum anzeigen: „Vorbildlicher Datenjournalismus, der persönlich betrifft“, so das Fazit der PUNKT-Jury.

Dem freien Fotografen Sven Döring gelang mit seinem Motiv „Grundlagenforschung“ der Jury zufolge ein bemerkenswertes Foto: Auf den ersten Blick zeigt es eine Alltagssituation im Labor – etwas ist auf den Boden gefallen und verschwunden. Auf den zweiten Blick zeigt sich ein vielschichtiges und emotionales Portrait aus der Welt der Forschung und Wissenschaft. Sven Döring stellt hier keine Hightech-Apparate in den Mittelpunkt, sondern den Alltag der mit allen Sinnen suchenden Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler. Das Einzelmotiv ist Teil der Serie „Unsichtbares sichtbar machen“, die Forschung am Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena dokumentiert.

Mit Unterstützung des acatech Fotostipendiums möchte der freie Fotograf und Fotojournalismus-Student an der Hochschule Hannover David Carreño Hansen Alltagstechnologien fotografisch veranschaulichen. Er fragt, inwieweit neue Technologien zum Fortschritt in der Gesellschaft beitragen. Die Verbindung von For-schung und Alltag sowie die kritische Auseinandersetzung mit technologischer Innovation überzeugte die Jury. Das Gegenteil von Fortschritt sei Stillstand. Jedoch müsse auch nachgehakt werden, wie technologi-scher Fortschritt den Alltag verändere, wie es David Carreño Hansen in seinem Fotoprojekt vorhabe.

acatech prämiert mit dem PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie herausragende Text-, Bild- und Multimediabeiträge. In diesem Jahr wurden Einsendungen in den Kategorien Multimedia und Foto ausgezeichnet. Zusätzlich vergibt acatech ein Fotostipendium. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Festveranstaltung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften am 17. Oktober in Berlin statt.

Die Mitglieder der Multimedia-Jury sind:

  • Reiner Korbmann, Wissenschaftsjournalist und Gründer von Science&Media, Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation
  • Christiane Riedel, Geschäftsführerin, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
  • Andreas Schümchen, Professor für Journalistik, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Sandra Valentin, Executive Director, ]init[ AG für digitale Kommunikation
  • Markus Weißkopf, Geschäftsführer, Wissenschaft im Dialog gGmbH
  • Kathrin Zinkant, Redakteurin Wissen, Süddeutsche Zeitung

Die Mitglieder der Foto-Jury sind:

  • Jörg Buschmann, Fotochef, Süddeutsche Zeitung
  • Ellen Dietrich, Ressortleiterin Fotoredaktion, DIE ZEIT
  • Judith Egelhof, Bildredaktion, Publicis Pixelpark GmbH
  • Betty Fink, freiberufliche Fotoredakteurin und Ausstellungsmanagerin
  • Tobias Lehmann, freiberuflicher Bildredakteur
  • Heiner Müller-Elsner, freiberuflicher Fotograf

Weitere Informationen zum Journalistenpreis PUNKT finden Sie auf www.journalistenpreis-punkt.de und Facebook

 

 


20.09.2017

Journalistenpreis PUNKT: Nominierte in den Kategorien Multimedia und Foto stehen fest


Berlin, 20. September 2017. Beim Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT ist die Entscheidung über die diesjährigen Nominierungen gefallen: Die Jurys würdigen je vier Beiträge in den Kategorien Multimedia und Foto als uneingeschränkt preiswürdig. Die nominierten Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich Hoffnung machen, am 17. Oktober im Rahmen der acatech Festveranstaltung mit dem PUNKT-Preis ausgezeichnet zu werden. Mit dem Preis prämiert acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Arbeiten, die in besonderer Weise den gesellschaftlichen Diskurs über Technologien unterstützen. Die Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Die aus Journalisten, Multimedia-Experten, Fotografen, Foto-Redakteuren und Wissenschaftlern zusammengesetzten Jurys haben über die besten Beiträge entschieden. Sie legten dabei besonderen Wert auf eine inhaltlich präzise, allgemeinverständliche, ästhetische und originelle Aufbereitung technischer Themen. Die folgenden Einreichungen sind für den PUNKT-Preis 2017 nominiert (alphabetische Reihenfolge):

Kategorie Multimedia:

  • „Der Facebook-Faktor“ (Süddeutsche Zeitung)
    Jannis Brühl, Katharina Brunner, Sabrina Ebitsch, Hakan Tanriverdi, Simon Hurtz, Mirjam Hauck, Marvin Strathmann, Jessy Asmus, Sonja Salzburger, Ivonne Wagner, Felix Ebert, Sascha Goldhofer, Benjamin Urban, Astrid Müller, Martina Schories, Christian Simon
    http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e502288/www/


Kategorie Foto:

  • „Cave Scenario“ (Fotoserie), Thomas Klink
  • „Grundlagenforschung“ (Einzelmotiv aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“), Sven Döring
  • „Olymp 2.0: Virtuelle Welten schaffen reale Räume“ (Fotoserie), Felix Burchardt
  • „Untersuchung des Bakteriums Xylella fastidiosa“ (Fotoserie), Patricia Kühfuss


In der Kategorie Multimedia werden zukunftsweisende journalistische Online-Formate ausgezeichnet, die über das Zusammenführen verschiedener Medien wie Text, Bild, Video und Audio sowie mittels interaktiver Elemente einen Mehrwert entstehen lassen. In der Kategorie Foto konnten Einzelbilder und Fotoserien eingereicht werden. Zudem vergibt die Akademie in diesem Jahr erneut ein mit 5.000 Euro dotiertes Fotostipendium, das ein anspruchsvolles Fotoprojekt mit Technikbezug unterstützt.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen der acatech Festveranstaltung am 17. Oktober 2017 im Berliner Konzerthaus geehrt.