NEWS & PRESSE

16.09.2015

Vorentscheidung beim Journalistenpreis PUNKT: Nominierte in den Kategorien Multimedia und Foto stehen fest

 

Berlin, 16. September 2015. Beim Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT ist die Entscheidung über die diesjährigen Nominierungen gefallen: Jeweils fünf Beiträge in den Kategorien Multimedia und Foto werden von den Jurys als uneingeschränkt preiswürdig befunden. Die nominierten Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich Hoffnung machen, Mitte Oktober mit dem PUNKT-Preis ausgezeichnet zu werden. Mit dem Preis prämiert acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften bereits im elften Jahr Arbeiten, die durch die Darstellung von Technik den gesellschaftlichen Diskurs über Innovationen unterstützen. Die Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Die aus Journalisten, Multimedia-Experten, Fotografen, Foto-Redakteuren und Wissenschaftlern zusammengesetzten Jurys haben über die besten Beiträge entschieden. Den Bewertungskriterien entsprechend legten die Jurymitglieder dabei besonderen Wert auf eine inhaltlich präzise, allgemeinverständliche, ästhetische und originelle Auseinandersetzung mit technischen Themen. Die folgenden Einreichungen sind für den PUNKT-Preis 2015 nominiert (alphabetische Reihenfolge):

Kategorie Multimedia:

  • „Ist der BER schon fertig?“ (Berliner Morgenpost)
    http://www.istderberschonfertig.de/
    Julius Tröger, Christopher Möller, Diana Zinkler, David Wendler, André Pätzold, Max Boenke, Joachim Fahrun, Gudrun Mallwitz, Thomas Fülling, Moritz Klack
  • „netwars / out of CTRL“
    http://netwars-project.com/
    Sebastian Baurmann, Michael Grotenhoff, Hendrik Hölzemann, Saskia Kress, Timo Langpeter, Alexander von Lukowitz, Lena Thiele, Nico Zimmermann, Sean Colemann, Marcel Kolvenbach, Verena Klinke, Felix Mertikat


Kategorie Foto:

  • „Bella Macchina!“ (Einzelmotiv aus gleichnamiger Fotoserie), Timour Chafik
  • „Hightech im Sport“ (Fotoserie), Peter Ginter
  • „Provisorisches Arrangement“ (Fotoserie), David Carreno Hansen
  • „Schnarcher“ (Fotoserie), Karoline Tiesler
  • „Uhrmacher“ (Einzelfoto), Menno Aden


In der Kategorie Multimedia werden Formate ausgezeichnet, die die erweiterten Möglichkeiten multimedialer Darstellung im Internet nutzen, um Themen mit Technikbezug verständlich und erlebbar zu machen. Aus dem Zusammenführen verschiedener Kanäle wie Text, Bild, Video und Audio soll ein Mehrwert entstehen, der über die Einzelkanäle nicht realisierbar wäre. In der Kategorie Foto können Einzelbilder und/oder eine Fotoserie eingereicht werden. Zudem vergibt die Akademie in diesem Jahr erneut ein mit 5.000 Euro dotiertes Fotostipendium, um ein anspruchsvolles Fotoprojekt mit Technikbezug zu realisieren.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen der acatech Festveranstaltung am 20. Oktober 2015 in Berlin geehrt.


18.03.2015

Journalistenpreis PUNKT 2015: Jetzt Multimedia-Formate und Fotos einreichen

 

Berlin, 18. März 2015. Der Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT geht in eine neue Runde. Bereits im elften Jahr prämiert acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Einsendungen, die durch die Darstellung von Technik den gesellschaftlichen Diskurs über Innovationen unterstützen. In der Kategorie Multimedia können ab sofort journalistische Formate eingereicht werden, die die vielfältigen Möglichkeiten des Internets nutzen, um technologische Entwicklungen verständlich und erlebbar darzustellen. In der Kategorie Foto zeichnet acatech fotografische Arbeiten mit Technikbezug aus. Zudem vergibt die Akademie erneut ein Fotostipendium. Die Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Die fundierte Darstellung von Technik – ob multimedial, als Bild oder Text – fördert die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Innovationen. „Für die Diskussion neuer technischer Entwicklungen brauchen wir einen starken Technikjournalismus, der komplexe Technologien greifbar macht“, betont Henning Kagermann, acatech Präsident und beratendes Mitglied der Jurys. „Themen mit Technikbezug gehören auf die öffentliche Agenda, und die Akademie möchte mit dem PUNKT die Bedeutung hochwertiger journalistischer Arbeit ins Bewusstsein rücken.“

In der Kategorie Multimedia werden Formate ausgezeichnet, die die erweiterten Möglichkeiten multimedialer Darstellung im Internet nutzen, um Themen mit Technikbezug verständlich und erlebbar zu machen. Interaktive und partizipative Elemente können dazu beitragen, aktuelle technologische Entwicklungen in den Diskurs zu bringen. Aus dem Zusammenführen verschiedener Kanäle wie Text, Bild, Video und Audio soll ein Mehrwert entstehen, der über die Einzelkanäle nicht realisierbar wäre. In der Kategorie Foto können Einzelbilder und/oder eine Fotoserie eingereicht werden. Mit dem Fotostipendium erhalten Fotografen die Chance, anspruchsvolle Vorhaben mit Technikbezug zu verwirklichen.

Ab sofort sind Bewerbungen in den folgenden Kategorien möglich:

  • Kategorie Multimedia – Eigenbewerbung oder Nominierung Dritter möglich, Bewerbungsschluss: 18. Mai 2015
  • Kategorie Foto – Einsendung von bis zu drei Einzelbildern und/oder einer Fotoserie möglich, Bewerbungsschluss: 13. Juli 2015
  • Fotostipendium – Einsendung eines Exposés, das die Projektidee beschreibt, Bewerbungsschluss: 13. Juli 2015

Jurys aus Journalisten, Multimedia-Experten, Fotografen, Foto-Redakteuren und Wissenschaftlern entscheiden über die besten Beiträge und legen dabei besonderen Wert auf eine inhaltlich präzise, allgemeinverständliche, ästhetische und originelle Auseinandersetzung mit technischen Themen.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen der acatech Festveranstaltung am 20. Oktober 2015 in Berlin geehrt.

Die Kategorie Text in den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ wird – alternierend mit den Kategorien Multimedia und Foto – 2016 wieder ausgeschrieben.


28.10.2014

Journalistenpreis PUNKT mit Einsenderekord – Beiträge aus Neuer Zürcher Zeitung und GEO ausgezeichnet


Berlin, 28. Oktober 2014. Den Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT erhalten in diesem Jahr Christoph Kucklick für seine Reportage „Der vermessene Mensch“ (GEO) und Tim Schröder für seinen Beitrag „Renaissance für einen alten Werkstoff“ (Neue Zürcher Zeitung). Im zehnten Jahr seines Bestehens verzeichnet der PUNKT einen neuen Einsenderekord – die Preisträger setzen sich in den Sparten Magazin und Tageszeitung gegen rund 140 Mitbewerber durch. Der von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ausgelobte Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Der freischaffende Wissenschaftsjournalist Tim Schröder wollte ursprünglich einen Artikel über naturnahen Waldumbau in Deutschland schreiben. Fasziniert von den Möglichkeiten des traditionellen Rohstoffs Holz änderte der Diplom-Biologe seine Pläne und rückte das Naturmaterial in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Unter dem Titel „Renaissance für einen alten Werkstoff“ zeichnet Schröder fundiert und zugleich anschaulich nach, wie Holz mittels raffinierter Fertigungs- und Veredelungsverfahren in Laboren und Werkstätten in einen multifunktionalen und zukunftsfähigen „Highend-Werkstoff“ verwandelt wird. Sein Beitrag in der Neuen Zürcher Zeitung löse einen Aha-Effekt aus, so die unabhängige Jury in ihrer Begründung. Sie hebt sowohl die verständliche Sprache als auch die Techniktiefe des Beitrags hervor.

Für seine beispielgebende Analyse der Auswirkungen von Big Data wird Christoph Kucklick in der Sparte Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung geehrt. Anhand zahlreicher alltagsnaher Beispiele zeigt der Autor auf beeindruckende Weise, was das Sammeln und Vernetzen großer Mengen individueller Daten ermöglicht. In seiner sprachlich hervorragenden, aufwendig bebilderten Reportage „Der vermessene Mensch“ versäumt Kucklick nicht, auch auf Risiken hinzuweisen, die er bereits in der ambivalenten Überschrift zum Ausdruck bringt. Die Jury zeigt sich beeindruckt von der Tiefe und Klarheit des Beitrags. Inspirierend nennt sie Christoph Kucklicks Ausführungen zu den Folgen von Big Data: Einerseits werde Individualität vernichtet – die Datenfülle zerstöre die Illusion der Einzigartigkeit. Andererseits entstehe aber auch eine Hyper-Individualität, da Big Data Analysen bis ins feinste Detail, bis zur einzelnen Person ermögliche.

Bereits im zehnten Jahr prämiert acatech mit dem Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT herausragende Text-, Bild- und Multimediabeiträge. In diesem Jahr werden exzellente Arbeiten in der Kategorie Text ausgezeichnet. Mit insgesamt rund 140 Bewerbungen in den Sparten Tageszeitung und Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung verzeichnete der Wettbewerb 2014 einen neuen Einsenderekord. Die Preisvergabe findet im Rahmen der acatech Festveranstaltung am 4. November in Berlin statt.

Die Mitglieder der Text-Jury:

  • Lilo Berg, Geschäftsführerin, Lilo Berg Media und ehem. Leitende Redakteurin, Berliner Zeitung
  • Heidi Blattmann, Wissenschaftspublizistin und ehem. Ressortleiterin Wissenschaft, Neue Zürcher Zeitung
  • Prof. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, Mitglied des acatech Präsidiums
  • Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung
  • Prof. Dr. Andreas Kablitz, Institutsdirektor Romanisches Seminar, Universität zu Köln
  • Prof. Dr. Klaus Kornwachs, ehem. Lehrstuhlinhaber Technikphilosophie, BTU Cottbus
  • Dr. Norbert Lossau, Ressortleiter Wissenschaft, Die Welt
  • Helmut Markwort, Herausgeber, Focus
  • Joachim Müller-Jung, Ressortleiter Natur und Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Direktor Werkzeugmaschinenlabor, RWTH Aachen