NEWS & PRESSE

09.10.2018

Helga Rietz-Pankoke (NZZ) und Wolfgang Richter (GEO) gewinnen Preis für Technikjournalismus PUNKT

Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in diesem Jahr an Helga Rietz-Pankoke für „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung) und Wolfgang Richter für „Dieser Apparat könnte bald ihr Bankkonto knacken“ (GEO). Die PUNKT-Jury würdigt die technisch fundierte Darstellung der Themen – Lärmemission durch Flugverkehr sowie Quantencomputing. Beide Beiträge beleuchten ausgewogen und eindrücklich den Einfluss von Technik auf Individuum und Gesellschaft. Die Preisträgerin und der Preisträger werden am 16. Oktober auf der acatech Festveranstaltung ausgezeichnet.

Was macht Fluglärm mit dem Schlaf der Anwohner? Wie viel Lärm ist zu viel? Helga Rietz-Pankoke beleuchtet in „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung) den Einfluss des nächtlichen Flugverkehrs und seiner Lärmemissionen auf den Alltag der Menschen. Im Mittelpunkt steht eine Feldstudie eines Forscherteams des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Jury lobt die spannende Erzählweise sowie die eindrückliche Darstellung der technischen Verfahren der Polysomnographie, also der Untersuchung unterschiedlichster Körperfunktionen während des Schlafs. Helga Rietz-Pankoke zeigt fundiert und anschaulich, wie das Forschungsprojekt Methoden aus Medizin, Biologie, Psychologie und Akustik verbindet. Auf vorbildliche Art und Weise erweitert sie diesen Forschungseinblick um gesellschaftliche Dimensionen: Fluglärm als Politikum und als aktuelles Thema des öffentlichen Diskurses.

Dagegen widmet sich Wolfgang Richter einer Technologie, die erst in Zukunft zum Einsatz kommt und sich an der Grenze des menschlich Begreifbaren abspielt. In seinem Beitrag „Dieser Apparat könnte bald ihr Bankkonto knacken“ (GEO) gelingt es ihm, das ebenso komplexe wie visionäre Thema Quantencomputing verständlich darzustellen. Dabei arbeitet Wolfgang Richter nach dem Urteil der PUNKT-Jury neutral und frei von Übertreibungen die technologischen Grundlagen und den Entwicklungsstand des Quantencomputings, das radikale Veränderungspotenzial für Bereiche wie künstliche Intelligenz und Chemie sowie die Auswirkungen auf Sicherheitssysteme heraus. Gerade angesichts der inhaltlichen Tiefe des Beitrags hebt die Jury die sprachliche Qualität und das Lesevergnügen hervor.

Mit 156 Bewerbungen verzeichnet der Journalistenpreis PUNKT in diesem Jahr einen erneuten Einsenderekord. Die PUNKT-Jury hat herausragende Beiträge nominiert, unter denen Sie dann die Preisträgerin und den Preisträger bestimmt hat.

Folgende Beiträge waren für den PUNKT 2018 nominiert:

Nominierte der Sparte „Tageszeitung“

  • Marc Hasse: „Hamburgs nächste Elbphilharmonie?“ (Hamburger Abendblatt)
  • Helga Rietz-Pankoke: „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung)
  • Marlene Weiß: „Der Weg zur Sonne“ (Süddeutsche Zeitung)

Nominierte der Sparte „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“

  • Moritz Aisslinger: „Kann er Gedanken lesen?“ (Die Zeit)
  • Franziska Meister: „Wir essen keine Batterien“ (WOZ Die Wochenzeitung)
  • Wolfgang Richter: „Dieser Apparat könnte bald Ihr Bankkonto knacken“ (GEO)

Die Mitglieder der Text-Jury

  • Volker Markus Banholzer, Studiengangsleiter Technikjournalismus/Technik-PR an der Technischen Hochschule Nürnberg
  • Lilo Berg, Geschäftsführerin Lilo Berg Media und ehemalige leitende Redakteurin der Berliner Zeitung
  • Varinia Bernau, Ressortleiterin Innovation & Digitales der WirtschaftsWoche
  • Heidi Blattmann, ehemalige Ressortleiterin Wissenschaft der Neuen Zürcher Zeitung
  • Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen der Süddeutsche Zeitung
  • Andreas Kablitz, Institutsdirektor Romanisches Seminar an der Universität zu Köln
  • Norbert Lossau, Chefkorrespondent Wissenschaft bei Die Welt – Welt am Sonntag
  • Alexander Mäder, freier Wissenschaftsjournalist und Professor an der Hochschule der Medien
  • Helmut Markwort, ehemaliger Herausgeber des Focus
  • Joachim Müller-Jung, Ressortleiter Natur und Wissenschaft der Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Günther Schuh, geschäftsführender Direktor Werkzeugmaschinenlabor WZL an der RWTH Aachen

Mit dem PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie prämiert acatech Journalistinnen und Journalisten, die Technik fundiert, verständlich, kreativ und kritisch auf den Punkt bringen und damit die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Technik und Innovation stärken. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Kategorien Multimedia und Foto werden – alternierend mit der Kategorie Text – wieder im kommenden Jahr ausgeschrieben. Weitere Informationen zum PUNKT finden Sie unter www.journalistenpreis-punkt.de und auf Facebook.


25.09.2018

Journalistenpreis PUNKT: Technik-Beiträge aus Hamburger Abendblatt, NZZ, SZ, Die Zeit, WOZ und GEO sind nominiert

Die Entscheidung über die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie steht kurz bevor: jeweils drei Beiträge aus den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ wurden von der Jury als uneingeschränkt preiswürdig befunden und für den Journalistenpreis nominiert. Der PUNKT verzeichnete in diesem Jahr einen erneuten Einsenderekord.

Mit dem PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie prämiert die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Arbeiten, die technologische Entwicklungen fundiert, originell und verständlich auf den Punkt bringen. 2018 ist der PUNKT in der Kategorie Text in den Sparten „Tageszeitung“ sowie „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ ausgeschrieben. Die unabhängige Jury aus Journalismus und Wissenschaft hat folgende Beiträge für den PUNKT 2018 nominiert (alphabetische Reihenfolge):

Sparte „Tageszeitung“

  • Marc Hasse: „Hamburgs nächste Elbphilharmonie?“ (Hamburger Abendblatt)
  • Helga Rietz-Pankoke: „Die Vermessung der Nachtunruhe“ (Neue Zürcher Zeitung)
  • Marlene Weiß: „Der Weg zur Sonne“ (Süddeutsche Zeitung)

Sparte „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“

  • Moritz Aisslinger: „Kann er Gedanken lesen?“ (Die Zeit)
  • Franziska Meister: „Wir essen keine Batterien“ (WOZ Die Wochenzeitung)
  • Wolfgang Richter: „Dieser Apparat könnte bald Ihr Bankkonto knacken“ (GEO)

Mit 156 Bewerbungen erzielte der PUNKT 2018 einen erneuten Einsenderekord. Die Jury beurteilte die Beiträge gemäß Bewertungskriterien wie Verständlichkeit, Technikgehalt, Relevanz, Ausgewogenheit und gestalterische Umsetzung. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden Anfang Oktober bekannt gegeben und am 16. Oktober im Rahmen der acatech Festveranstaltung prämiert. Das Preisgeld in den beiden Sparten beträgt jeweils 5.000 Euro.

Weiterführende Informationen zum PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie, zu den Jurys sowie zu den Gewinnerinnen und Gewinnern aus den Vorjahren finden Sie auf www.journalistenpreis-punkt.de.

Der PUNKT ist auch auf Facebook.


10.04.2018

Journalistenpreis PUNKT: Bis zum 24. April für die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben

München, 10. April 2018. In zwei Wochen ist Einsendeschluss beim Journalistenpreis PUNKT: Noch bis zum 24. April können sich Journalistinnen und Journalisten in den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ mit Textbeiträgen für den PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie bewerben. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften zeichnet die Preisträgerinnen und Preisträger auf der Festveranstaltung am 16. Oktober in Berlin aus. Sie erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Technik fundiert, verständlich, kreativ und kritisch auf den Punkt bringen: Mit dem Journalistenpreis PUNKT prämiert acatech hervorragenden Technikjournalismus, der eine offene gesellschaftliche Diskussion über Technologien fördert. Saubere Recherchen, differenzierte Betrachtungen und eine originelle sowie verständliche Aufbereitung sind zentrale Kriterien für die Auszeichnung.

acatech zeichnet in diesem Jahr Beiträge aus der Kategorie Text in den Sparten „Tageszeitung“ und „Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung“ aus, die zwischen 24. Mai 2016 und 24. April 2018 erschienen sind. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Autorenteams bewerben. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro. Einsendungen können noch bis zum 24. April 2018 eingereicht werden. Die Kategorien Multimedia und Foto werden – alternierend mit der Kategorie Text – wieder im kommenden Jahr ausgeschrieben.

Eine Jury aus Journalismus und Wissenschaft wählt die besten Beiträge des Journalistenpreises im Herbst aus. acatech Präsident Dieter Spath: „Neue Technologien verändern unsere Lebenswelt. Es liegt an uns als Gesellschaft, wie wir sie im Sinne der Menschen gestalten. Dafür benötigen wir mehr denn je eine offene und differenzierte Debatte über Technik. Mit dem PUNKT würdigt acatech einen gut recherchierten und lebendigen Technikjournalismus, der den gesellschaftlichen Diskurs über Technologien unterstützt.“

Preisträger der vergangenen Jahre in der Kategorie Text waren:

  • Reto U. Schneider für seine Reportage „Das Duell“ (NZZ Folio)
  • Michael Spehr und Lukas Weber für ihren Artikel „Die smarte Kapitulation“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Christoph Kucklick für seine Reportage „Der vermessene Mensch“ (GEO)
  • Tim Schröder für seinen Beitrag „Renaissance für einen alten Werkstoff“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nähere Informationen zur Bewerbung für den Journalistenpreis PUNKT 2018 finden Sie auf www.journalistenpreis-punkt.de und auf Facebook.